Verantwortung übernehmen: Wie dein Morgen deinen ganzen Tag verändert
- stefanieobrist
- 27. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. März
Es ist kurz vor Mittag.
Ich sitze auf einer Bank in der Sonne in Baden.
Gerade ist der erste Moment heute, in dem ich ganz bewusst bei mir ankomme.
Ein Moment nur für mich.
In den letzten Tagen hatte ich immer wieder das Gefühl, einfach zu funktionieren. Und ja – das hat durchaus gut geklappt. Alles lief. Ich habe getan, was zu tun war.
Und dennoch war da etwas anderes.
Es fühlte sich an, als würde es mit mir machen – statt dass ich klar aus mir heraus agiere.
Kennst du dieses Gefühl?
Wenn wir funktionieren statt bewusst zu leben
Man steht auf.
Man macht.
Man erledigt.
Man reagiert.
Und plötzlich ist es Abend.
In mir war da zusätzlich noch dieses innere Bild – die Vorstellung davon, wie ich es gerne hätte. Wie ich leben möchte. Wie ich wirken möchte. Wie sich mein Alltag anfühlt.
Zwischen diesem inneren Bild und dem reinen Funktionieren entsteht Spannung.
Und heute habe ich einmal mehr gespürt:
Es geht um Verantwortung.
Verantwortung beginnt beim Aufwachen
Bewusst Verantwortung übernehmen beginnt nicht erst bei grossen Lebensentscheidungen.
Sie beginnt direkt nach dem Aufwachen.
Wie möchte ich in diesen Tag starten?
Mit welchen Gedanken?
Mit welcher inneren Haltung?
Wie richte ich mich aus?
In dem Moment, in dem ich das bewusst wähle, entscheide ich.
Und in dieser Entscheidung liegt meine Kraft.
Ich übernehme Verantwortung.
Und plötzlich bin ich nicht mehr wie ein verschubstes Huhn, das umherirrt und irgendwie getrieben ist.
Ich führe.
Mich selbst.
Selbstverantwortung bedeutet Freiheit
Verantwortung klingt für viele zuerst schwer.
Nach Pflicht. Nach Druck.
Doch wahre Selbstverantwortung ist Freiheit.
Denn wenn ich wähle, übernehme ich mein Leben.
Wenn ich bewusst entscheide, wie ich denken, fühlen und handeln möchte, dann habe ich mein Leben selbst in der Hand.
Und ja – ich kann mich auch entscheiden, den Tag einfach geschehen zu lassen.
Doch auch das ist eine bewusste Wahl.
Und genau darin liegt der Unterschied.
Nicht das Was ist entscheidend.
Sondern das Wie bewusst.
Verantwortung zuerst für dich selbst
Oft übernehmen wir Verantwortung für alles und jeden –
für Familie, Arbeit, Erwartungen, Verpflichtungen.
Doch wie oft übernehmen wir sie zuerst für uns selbst?
Für unsere Energie.
Für unsere Gedanken.
Für unsere Ausrichtung.
Für alle Beteiligten – und vor allem für mich selbst – ist es wohl das Beste, wenn ich bei mir beginne.
Denn aus dieser Klarheit entsteht Präsenz.
Aus Präsenz entsteht Führung.
Und aus Führung entsteht ein bewusst gestaltetes Leben.
Eine Frage an dich
Kennst du solche Momente auch?
Momente, in denen du merkst, dass du funktionierst statt gestaltest?
Übernimmst du Verantwortung in erster Linie zuerst für dich – oder für alles andere?
Vielleicht beginnt bewusste Veränderung genau in diesem einen Moment.
Heute.
Beim nächsten Aufwachen.




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