Aya-Zeremonie – eine Reise zur essenziellen Wahrheit
- stefanieobrist
- vor 3 Tagen
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Ein kleiner Einblick in meine persönliche Medizinreise und die Begegnung mit einer alten Weisheit, die tief in uns erinnert werden möchte.
Der Ruf der Medizin
Schon mehrmals war die Teilnahme an einer Aya-Zeremonie ein Thema und nun war es soweit.
Mein Herz hatte den Ruf erkannt, mich an die alte Weisheit zu erinnern, die in meinem Wesen lebt und mich mit meiner wahren Essenz zu verbinden.
Die Möglichkeit wurde an mich herangetragen und fühlte sich beinahe augenblicklich stimmig an. So meldete ich mich an, ohne mich im Voraus ausführlich darüber zu informieren.
Das Gefühl war klar und eindeutig. Dadurch konnte ich mich voller Gwunder und Offenheit von der Medizin überraschen lassen. Die Nervosität hielt sich in Grenzen.
Die bewusste Vorbereitung
Mein System begann sich bereits einige Tage zuvor bewusst und unbewusst vorzubereiten.
Für meinen Körper war es eine Wohltat, sich wieder so natürlich, leicht und bekömmlich zu ernähren – ohne Lebensmittel tierischen Ursprungs, Zuckerzusätze, Süssigkeiten, künstliche Zusatzstoffe oder Frittiertes. Diese bewusste Vorbereitung fühlte sich reinigend und klärend an.
Ankommen im geschützten Raum
Als der Tag der Zeremonie gekommen war und wir ankamen, stieg die Nervosität für einen kurzen Moment etwas an.
Sie verflog jedoch schnell wieder, als ich den harmonisch gestalteten Zeremonieplatz betrat – getragen von der ruhigen und präsenten Energie des Leitungsteams.Wir wurden achtsam instruiert und jederzeit liebevoll begleitet.
Bereits zu Beginn gab es als Vorbereitung die Möglichkeit, eine Karte zu ziehen (siehe Titelbild). Nach einer kurzen Kennenlern- und Vorstellungsrunde teilten wir unsere Intention – also den inneren Beweggrund, mit dem wir die Medizin zu uns nahmen.
Zwischen Gedanken und Hingabe
In der ersten Runde hatte ich zunächst das Gefühl, dass die Medizin nur wenig wirkte.
Stattdessen kamen erstaunlich viele Gedanken hoch – für mich eher ungewohnt. Gleichzeitig bemerkte ich, dass durch Erzählungen anderer Menschen bereits gewisse Vorstellungen und Erwartungen entstanden waren:
Wirkt es überhaupt? War das schon alles? etc.
Eine wilde und farbenreiche Reise
Die zweite Runde hatte es dann jedoch wirklich in sich.
Was für eine wilde, intensive und gleichzeitig wunderschöne Reise. Geräusche, Klänge, Farben und Bilder wurden tief und klar wahrnehmbar – beinahe surreal. Nach der Zeremonie kamen mir spontan gewisse, passende Szenenbilder aus dem Film Avatar in den Sinn.
Ich erlebte unter anderem richtige Lachflashes und verspürte eine tiefe Lebensfreude, Glückseligkeit, Zufriedenheit und Hingabe.
Lebensfreude, Klang und Hingabe
Zeitweise fühlte ich mich wie eine Schamanin – ich trommelte, summte und sang. Teilweise nahm ich wahr, was im Aussen geschah, blieb jedoch bei mir und meiner Reise.
In der dritten Runde nahm ich die Medizin nur noch ganz wenig und etwas verzögert ein.
Mit Rapé schloss ich die Reise schliesslich ab.
Alles in allem war es für mich eine wundervolle, eindrucksreiche und erkenntnisvolle Erfahrung – ohne Erbrechen, dafür mit einer tiefen Dankbarkeit für dieses Erlebnis und die Begegnung mit mir selbst.
Die Botschaft der gezogenen Karte
Nach der offiziellen Abschlussrunde liess ich mir den Begleittext zur Karte übersetzen, die ich zuvor gezogen hatte. Ein Auszug daraus traf meine Erfahrung erstaunlich präzise:
Seelenworte
Reinigung, weibliche Polarität, Akzeptanz, Neuanfänge, klare Wahrnehmungen, Befreiung, Wiedergeburt, Einfachheit.
Die Frau beginnt ihre schamanische Reise. Sie lässt den wachen Bewusstseinszustand hinter sich und betritt die Welt der Wahrnehmungen, die aus dem veränderten Bewusstseinszustand hervorgehen. Das Ritual beginnt und die Temperaturen steigen …
Besonders passend: Während der gesamten Zeremonie war mir durchgehend angenehm warm und vor allem meine Ohren waren richtig warm. ;)
Das Leben nach Aya
Ich könnte noch vieles mehr über diese Erfahrung erzählen. Für den Moment belasse ich es jedoch dabei.
Mir wurde im Vorfeld gesagt:
„Es gibt ein Leben vor und eines nach Aya.“
Und nun fühle ich mich bereit für das Leben nach Aya. :)




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